Zurück von der European Parking Association (EPA) Conference in Brüssel haben wir eine Reihe von Erkenntnissen gesammelt, die die Mobilitätslandschaft in europäischen Städten prägen. Die Veranstaltung war eine spannende Gelegenheit, Entscheidungsträger, Innovatoren und Kommunen über die Herausforderungen und Chancen im Zusammenhang mit der Umgestaltung des urbanen Raums durch ein progressives Parkraummanagement zu hören.
Es wurde deutlich, dass „Smart Mobility“ nicht nur ein Trend ist.
Städte stehen unter Druck, Nachhaltigkeitsziele, neue Vorschriften und die wachsenden Anforderungen von Anwohnern, Pendlern und Unternehmen in Einklang zu bringen. Während des Events wurde betont, dass Parken nicht länger ein statisches Gut ist, sondern ein dynamischer Treiber der urbanen Transformation.
Einer der stärksten Botschaften aus den EPA-Sitzungen war, dass es entscheidend ist, urbane Ressourcen strategisch zu managen, um Städte lebenswerter und attraktiver zu machen. Themen wie das Management von Strassenrandflächen, multimodale Mobilitätshubs und die dynamische Nutzung bestehender Infrastrukturen standen im Mittelpunkt.
Parkhäuser und -flächen werden neu gedacht – nicht nur als Eintrittspunkte in die Stadt, sondern auch als multifunktionale Räume: mit Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Integration in die Logistik und als Knotenpunkte in einem grösseren Mobilitätsnetzwerk. Diese multifunktionale Rolle ist entscheidend, um sowohl Nachhaltigkeit als auch wirtschaftliche Vitalität in Stadtzentren zu unterstützen.
Ein weiteres wiederkehrendes Thema war die Digitalisierung. Von Kennzeichenerkennung und digitalen Genehmigungen bis hin zum Echtzeit-Datenaustausch zwischen Plattformen war die Botschaft klar: Parken muss sich nahtlos in das umfassende Mobilitätsökosystem integrieren. Die Dateninteroperabilität – durch Standards wie APDS – und die Schaffung nationaler Parkregister ebnen den Weg, damit Städte wirklich vernetzte Mobilitätsdienste anbieten können.
KI-gestützte Lösungen, dynamische Tarife und Vorbuchungssysteme verändern das Parkerlebnis. Für Kommunen bedeutet das mehr Sichtbarkeit, Kontrolle und Planung. Für Fahrer bedeutet es Komfort, weniger Staus und eine reibungslosere Fahrt.
Das Wachstum der Elektromobilität verändert die Parklandschaft. Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil der Parkstrategie, und ihre Implementierung muss intelligent, skalierbar und bürgerfreundlich sein. Die EPA-Diskussionen hoben die Bedeutung hervor, EV-Laden mit nachfrageorientierten Parkrichtlinien abzustimmen, sodass Nachhaltigkeit Hand in Hand mit Effizienz geht.
Unsere Lösungen sind darauf ausgelegt, Städte in diesem Wandel mit flexiblen, integrierten Systemen zu begleiten, die den sich verändernden Anforderungen urbaner Mobilität gerecht werden:
Parklösungen müssen inklusiv, zugänglich und anpassungsfähig an die vielfältigen Bedürfnisse urbaner Gemeinschaften sein. Unsere Lösungen helfen Städten, die Anforderungen von Anwohnern, Unternehmen und Dienstleistern auszubalancieren.
Die EPA Conference hat deutlich gemacht, dass Parken ein Motor des Wandels in der urbanen Mobilität ist. Städte, die Parken als integralen Bestandteil ihrer Smart-Mobility-Strategie betrachten, werden besser auf die grüne und digitale Transformation vorbereitet sein und ihren Bürgern bestmögliche Dienstleistungen bieten.
Wir freuen uns darauf, Kommunen und lokale Behörden weiterhin auf diesem Weg zu begleiten – und ihnen zu helfen, Parken von einer statischen Notwendigkeit in einen dynamischen Faktor für die Entwicklung intelligenter und nachhaltiger Städte zu verwandeln.