Die Rückkehr nach Florenz für die PDays letzte Woche fühlte sich vertraut und zugleich notwendig an. Nachdem ich jahrelang an Branchenveranstaltungen in ganz Europa und darüber hinaus teilgenommen habe, habe ich gelernt, dass der wahre Wert dieser Zusammenkünfte nicht in den Ausstellungsstücken liegt, sondern in den Gesprächen – jenen ehrlichen Austausch, der offenbart, wohin sich der Markt wirklich bewegt, und der den Tag bis zum Abendessen, dann beim Abendessen und sogar nach dem Abendessen ausfüllt! (...Parken IST eine Leidenschaft und manchmal sogar eine Mission! Daran besteht kein Zweifel.)
Allerdings hat das Messeerlebnis in diesem Jahr diesen Diskussionen eine sehr greifbare und doch absolut digitale Ebene hinzugefügt. Die Besucher haben nicht nur zugeschaut, sondern auch aktiv mitgewirkt. Sie konnten sich direkt mit unseren Lösungen auseinandersetzen, unsere Annahmen hinterfragen und gemeinsam erkunden, wohin sich die Branche entwickelt. JMS war vor Ort mit seinem voll funktionsfähigen, kachelbasierten Dashboard, das nicht nur verwaltet, sondern bei Bedarf auch in Echtzeit konfiguriert werden konnte – fast mit nur wenigen Fingertipps. Es war mehr als eine Produktdemonstration, es war ein Statement: Systeme sollten sich an die Betreiber anpassen, nicht umgekehrt. Und wenn das Design stimmt, wie schnell kann ein gut durchdachtes System Neugier in Verständnis verwandeln!
In Italien steht die Parkinfrastruktur ebenso wie in der Schweiz an einem Wendepunkt. Die Städte stehen unter Druck, Staus zu reduzieren, die Luftqualität zu verbessern und Dienstleistungen zu digitalisieren, doch die Systeme vor Ort sind oft nach wie vor fragmentiert. Die Kluft zwischen politischen Ambitionen und der betrieblichen Realität ist nach wie vor spürbar. Was ich auf den PDays gehört habe, bestätigt dies: Die Kommunen sind bereit zu handeln, aber sie brauchen Partner, die Strategien in robuste, skalierbare Lösungen umsetzen können. Vor allem, wenn ihre bestehenden Standorte mit Parkausrüstung ausgestattet sind, die reif für eine Modernisierung ist, wie viele Parkhäuser mit Zeag-Systemen in den Schweizer Kantonen.
Hier ist ein Umdenken unerlässlich. Allzu oft dreht sich die Beziehung um die Lieferung von Komponenten, anstatt um die gemeinsame Gestaltung von Ergebnissen. Unsere Rolle besteht nicht einfach darin, Technologie bereitzustellen, sondern als Designpartner und Wegbereiter für Effizienz zu agieren und unser Fachwissen dort einzubringen, wo es am wichtigsten ist: ganz am Anfang, wenn Visionen noch Gestalt annehmen. Städte brauchen keine Lieferanten, die sich lediglich anpassen und reagieren, sondern Partner, die ihre Projekte hinterfragen, verfeinern und auf ein höheres Niveau heben. Dies erfordert Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft, Seite an Seite zu arbeiten – vom Konzept bis zur Umsetzung.
Wenn wir wirklich Infrastrukturen schaffen wollen, die den Test der Zeit bestehen, müssen wir anfangen, gemeinsam zu träumen (ja, gestatten Sie mir dieses „Traum“-Szenario) – natürlich mit Disziplin und Verantwortungsbewusstsein. Wir müssen aufhören, isoliert zu planen. Erfolg stellt sich nur ein, wenn wir die Vision gemeinsam entwickeln, denn nur gemeinsame Ambitionen und ein solcher kooperativer Ansatz können Ambitionen in greifbare, nachhaltige Lösungen umsetzen, die nicht nur den Betreibern, sondern letztlich auch den Bürgern dienen, die diese Systeme täglich nutzen. Letztendlich misst sich der wahre Erfolg eines jeden Projekts an seinen Auswirkungen auf das städtische Ökosystem und an der Lebensqualität, die es ermöglicht.
Dieser Trend zeigte sich ebenso deutlich auf der Intertraffic Amsterdam im März, wo sich die Branche auf einer globalen Bühne versammelte, mit einem klaren Fokus auf datengesteuerte Mobilität und integrierte Plattformen. Diese Diskussionen spiegeln wider, was wir in Italien beobachten: Der Markt entwickelt sich immer schneller in Richtung vernetzterer und nutzerorientierterer Umgebungen. Zwar schreiten nicht alle Städte im gleichen Tempo voran, doch der Trend ist weit verbreitet und schreitet rasch voran.
Bei HUB bewegen wir uns schon seit Jahren in diese Richtung, was in der diesjährigen Smart-City-Veranstaltung in Neapel gipfelte, bei der Betreiber und Behörden an einen Tisch gebracht wurden. Bei Innovationen im Parkbereich geht es heute darum, Ökosysteme zu schaffen, die Zugang, Bezahlung, Kontrolle und Mobilitätsdienste zu einem nahtlosen Erlebnis verbinden.
Unsere Rolle besteht meiner Ansicht nach darin, als vertrauenswürdiger Partner für Städte zu fungieren, die sich in dieser Komplexität zurechtfinden müssen: indem wir globales Fachwissen (worüber HUB Parking reichlich verfügt!) mit einem tiefen Verständnis der lokalen Dynamik verbinden.